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KONZERT ANLÄSSLICH DER 80. WIEDERKEHR DES TAGES DER REICHSPOGROMNACHT VOM 9. NOVEMBER 1938 (im Konzerthaus Berlin - am 09.11.2018, 20 Uhr)

Vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland, Ös­terreich und der Tschechoslowakei die Synagogen, wurden jüdi­sche Wohnungen, Läden, Büros, Einrichtungen und Gotteshäuser zerstört oder verwüstet, Tausende Juden misshandelt, verhaftet, getötet und in Konzentrationslager verbracht. Es war der Beginn der systematischen Vernichtung der Juden. Es folgten diskriminie­rende Erlasse, die Arisierung jüdischen Eigentums, die Auflösung der meisten jüdischen Einrichtungen, das Verbot von jüdischer Presse. Viele Juden wurden, so sie zu zahlen in der Lage waren, zur Auswanderung getrieben.

Der Berliner Konzert Chor nimmt die 80. Wiederkehr dieses Tages als Anlass zum Gedenken. Wir wollen mit unseren Möglichkeiten auf dieses grässliche Geschehen verweisen und mahnen, dass derart Verbrechen niemals vergessen werden und nie wieder geschehen dürfen. Dafür gilt es, die Bestrebungen der Menschen zu einen. Mit unserem Konzert wollen wir uns daher für jüdische Komponisten und für Werke von ihnen einsetzen, die einen direkten Bezug zum Judentum aufweisen.


Leonard Bernstein (der übrigens 2018 seinen 100. Geburts­tag hat) ist jüdischer Abstammung. In seiner 3. Sinfonie verwendet er das im Judentum wichtige Gebet Kaddish, das als Tagesgebet und im Gottesdienst ganz allgemein der Lobpreisung Gottes und auch als Totenklage dient.

Felix Mendelssohn Bartholdy stammt aus einer jüdischen Bankiers­familie. Als Kind schon konvertierte er mit seinen Geschwistern, danach auch die Eltern, zum christlichen Glauben. Dieser Schritt erschien der Familie wichtig, weil sie endlich einen geachteten Platz in der Gesellschaft einnehmen wollte, oder wie Heinrich Hei­ne es für solche Übertritte formulierte, es war die „Eintrittskarte in die europäische Kultur“. Für seinen neuen Glauben ist Mendelssohn überzeugt eingetreten. Als Komponist bemühte er sich intensiv um die Bereicherung der Kirchenmusik. Dafür schuf er eine Fülle von gewichtigen Werken, darunter (von den Oratorien und Chorsinfo­nien einmal abgesehen) einige Psalmvertonungen. Sie verdienen ganz besondere Aufmerksamkeit. Er vertonte die Psalmen in der deutschen Übertragung von Martin Luther. Hier gibt es sinnfällige Bezüge zum Judentum, denn in beiden Religionen erhalten Psal­men bis heute eine herausgehobene Funktion. Zu konvertieren hat dem Komponisten auf Dauer nicht genutzt. Die Nationalsozialisten behandelten ihn als Juden, verboten ihn und verbannten seine Werke aus dem Musikleben. Sie entfernten Mendelssohn und seine Musik nachhaltig, so dass er geradezu in Vergessenheit geriet. Bis heute blieb so insbesondere auch seine Kirchenmusik beinahe vergessen. Unser Konzert will für die beiden Psalmkantaten werben und damit helfen, einen Teil der historischen Schuld gegenüber diesem großartigen Komponisten zu tilgen.

*

BERLINER KONZERT CHOR | GEDENKKONZERT ZUR REICHSPOGROMNACHT (Konzerthaus Berlin, 09.11.2018)

Programm:
Felix Mendelssohn Bartholdy | Psalm 42 Wie der Hirsch schreitop. 42
- Psalm 95 Kommt lasst uns anbeten, op. 46
Leonard Bernstein | 3. Sinfonie Kaddish

Solisten:
Anne Bretschneider (Sopran)
Claudia Erdmann (Mezzosopran)
Christopher Bradley (Tenor)
Reiner Schöne (Sprecher)

Chöre:
Berliner Konzert Chor
Die Primaner
Händelkinderchor
Löwenkinder-Chor
Chor der Gesamtschule "Paul Dessau" Zeuthen
Chor des Emmy-Noether-Gymnasiums
Chor des Hermann-Ehlers-Gymnasiums

Orchester:
Berliner Konzert Orchester

Leitung: Jan Olberg

Konzerteinführung mit Dr. Gerd Belkius um 19 Uhr

Karten unter Papagena-Ticketservice




E-Mail: tickets@berlinerkonzert.org
URL: http://www.berlinerkonzert.org

Eingetragener Kulturtermin v. 07.10.2018
0187

13. WITTENBERGER RENAISSANCE MUSIKFESTIVAL (vom 26. bis 31. Oktober 2018)

Im Jahr 1618, vor genau 400 Jahren, begann der 30-jährige Krieg, der auch in der Musik der damaligen Zeit deutliche Spuren hinterließ. Im Gedenken an diesen jahrzehntelangen kriegerischen Konflikt präsentiert das 13. Wittenberger Renaissance Musikfestival vom 26. bis zum 31. Oktober unter dem Motto Klänge statt Klingen. Musik im 30-jährigen Krieg elf Konzerte, zehn Kurse für Instrumentalspiel und Tanz, den alljährlichen Historischen Tanzball sowie die Instrumentenausstellung im Alten Rathaus.

Internationale Spitzenkünstler der Alten Musik geben sich neben Nachwuchsensembles und der gastgebenden Wittenberger Hofkapelle in der Woche vor dem Reformationstag die Klinke in die Hand und erwecken die traditionsreichen Orte der Lutherstadt Wittenberg auch ein Jahr nach dem Reformationsjubiläum zu neuem Leben und füllen sie mit zauberhaften Klängen.

Eröffnet wird das Festival mit einem Konzert der renommierten Batzdorfer Hofkapelle am 26. Oktober 2018 um 19 Uhr in der Schlosskirche. Unter dem Titel »Krieg und Klag. Battaglie und Lamenti des 17. Jahrhunderts« thematisieren die Spezialisten der Alten Musik Schrecken des Krieges und die Klage über die Toten – im gar nicht so stillen Gedenken an das Leid und die Opfer in einem der verheerendsten Kriege der Menschheitsgeschichte. Herr Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt ist Schirmherr des Festivals.



E-Mail: info@wittenberger-renaissancemusik.de
URL: http://www.wittenberger-renaissancemusik.de/

Eingetragener Kulturtermin v. 14.09.2018
0186

SONDERAUSSTELLUNG "VEREHRT, VERWENDET, VERGESSEN - ALAMANNEN IM SPANNUNGSFELD VON POLITIK UND ZEITGESCHICHTE" (im Alamannenmuseum Ellwangen - vom 27.10.2018 bis 28.04.2019)

Vom 27. Oktober 2018 bis 28. April 2019 ist im Alamannenmuseum die Sonderausstellung Verehrt, verwendet, vergessen - Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte zu sehen. Die vom Alamannen-Museum Vörstetten bei Freiburg konzipierte Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten.


Immer wieder wird von Besuchern gefragt, warum die Alamannen in den einschlägigen Fachmuseen mit einem "a" anstatt einem "e" geschrieben werden. Dies veranlasste das Alamannen-Museum Vörstetten zu der Idee, eine Ausstellung zum Alamannenbegriff zu konzipieren. Dieser taucht erstmals im Jahr 289 n.Chr. in römischen Quellen auf und bezeichnete germanische Stämme, welche sich in dem von den Römern nach dem Fall des Limes verlassenen, rechten Oberrheingebiet niederließen. Im Laufe der Geschichte erfuhr der ursprünglich als "Hilfsbezeichnung" entstandene Alamannenbegriff einen entscheidenden Bedeutungswechsel und führte zu falschen und irreführenden Verwendungen mit teilweise fatalen Auswirkungen. [...]


Die Ausstellung wird am Freitag, 26. Oktober 2018, um 18 Uhr eröffnet, es sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch, Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten - er hält die Einführung in die Ausstellung - sowie Museumsleiter Andreas Gut. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Nähere Informationen sind beim Museum unter u.g. Telefonnummer sowie unter u.g. URL erhältlich.


Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

Telefon +49 7961 969747
Telefax +49 7961 969749

Öffnungszeiten:
Di - Fr | 14 - 17 h
Sa, So | 13 - 17 h
sowie nach Vereinbarung
25.12.2018 geschlossen





E-Mail: alamannenmuseum@ellwangen.de
URL: http://www.alamannenmuseum-ellwangen.de

Eingetragener Kulturtermin v. 17. August 2018
0185

 



 
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