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Eingetragene Kulturtermine (Kleinanzeigen)

13. WITTENBERGER RENAISSANCE MUSIKFESTIVAL (vom 26. bis 31. Oktober 2018)

Im Jahr 1618, vor genau 400 Jahren, begann der 30-jährige Krieg, der auch in der Musik der damaligen Zeit deutliche Spuren hinterließ. Im Gedenken an diesen jahrzehntelangen kriegerischen Konflikt präsentiert das 13. Wittenberger Renaissance Musikfestival vom 26. bis zum 31. Oktober unter dem Motto Klänge statt Klingen. Musik im 30-jährigen Krieg elf Konzerte, zehn Kurse für Instrumentalspiel und Tanz, den alljährlichen Historischen Tanzball sowie die Instrumentenausstellung im Alten Rathaus.

Internationale Spitzenkünstler der Alten Musik geben sich neben Nachwuchsensembles und der gastgebenden Wittenberger Hofkapelle in der Woche vor dem Reformationstag die Klinke in die Hand und erwecken die traditionsreichen Orte der Lutherstadt Wittenberg auch ein Jahr nach dem Reformationsjubiläum zu neuem Leben und füllen sie mit zauberhaften Klängen.

Eröffnet wird das Festival mit einem Konzert der renommierten Batzdorfer Hofkapelle am 26. Oktober 2018 um 19 Uhr in der Schlosskirche. Unter dem Titel »Krieg und Klag. Battaglie und Lamenti des 17. Jahrhunderts« thematisieren die Spezialisten der Alten Musik Schrecken des Krieges und die Klage über die Toten – im gar nicht so stillen Gedenken an das Leid und die Opfer in einem der verheerendsten Kriege der Menschheitsgeschichte. Herr Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt ist Schirmherr des Festivals.



E-Mail: info@wittenberger-renaissancemusik.de
URL: http://www.wittenberger-renaissancemusik.de/

Eingetragener Kulturtermin v. 14.09.2018
0186

SONDERAUSSTELLUNG "VEREHRT, VERWENDET, VERGESSEN - ALAMANNEN IM SPANNUNGSFELD VON POLITIK UND ZEITGESCHICHTE" (im Alamannenmuseum Ellwangen - vom 27.10.2018 bis 28.04.2019)

Vom 27. Oktober 2018 bis 28. April 2019 ist im Alamannenmuseum die Sonderausstellung Verehrt, verwendet, vergessen - Alamannen im Spannungsfeld von Politik und Zeitgeschichte zu sehen. Die vom Alamannen-Museum Vörstetten bei Freiburg konzipierte Ausstellung beleuchtet den Alamannenbegriff im Wandel der Zeiten.


Immer wieder wird von Besuchern gefragt, warum die Alamannen in den einschlägigen Fachmuseen mit einem "a" anstatt einem "e" geschrieben werden. Dies veranlasste das Alamannen-Museum Vörstetten zu der Idee, eine Ausstellung zum Alamannenbegriff zu konzipieren. Dieser taucht erstmals im Jahr 289 n.Chr. in römischen Quellen auf und bezeichnete germanische Stämme, welche sich in dem von den Römern nach dem Fall des Limes verlassenen, rechten Oberrheingebiet niederließen. Im Laufe der Geschichte erfuhr der ursprünglich als "Hilfsbezeichnung" entstandene Alamannenbegriff einen entscheidenden Bedeutungswechsel und führte zu falschen und irreführenden Verwendungen mit teilweise fatalen Auswirkungen. [...]


Die Ausstellung wird am Freitag, 26. Oktober 2018, um 18 Uhr eröffnet, es sprechen Oberbürgermeister Karl Hilsenbek, der 1. Vorsitzende des Fördervereins Alamannenmuseum Ellwangen, Werner Kowarsch, Dr. Niklot Krohn vom Alamannen-Museum Vörstetten - er hält die Einführung in die Ausstellung - sowie Museumsleiter Andreas Gut. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei.

Nähere Informationen sind beim Museum unter u.g. Telefonnummer sowie unter u.g. URL erhältlich.


Alamannenmuseum Ellwangen
Haller Straße 9
73479 Ellwangen

Telefon +49 7961 969747
Telefax +49 7961 969749

Öffnungszeiten:
Di - Fr | 14 - 17 h
Sa, So | 13 - 17 h
sowie nach Vereinbarung
25.12.2018 geschlossen





E-Mail: alamannenmuseum@ellwangen.de
URL: http://www.alamannenmuseum-ellwangen.de

Eingetragener Kulturtermin v. 17. August 2018
0185

WIFREDO LAM - NOUVEAU NOUVEAU MONDE (in der Galerie Gmurzynska, Zürich - vom 9. Juni bis 30. September 2018)

Die Galerie Gmurzynska freut sich, eine Retrospektive der sechs Jahrzehnte langen Karriere des Wegbereiters der Moderne, des Malers Wifredo Lam (1902-1982), zu präsentieren. Die Ausstellung wird eine Reihe wichtiger Großformate und kaum gezeigte Meisterwerke der 1930er und 1940er Jahre, sowie auch die späteren typisierten Werke der 1960er Jahre zeigen.

Lam ist heute international als einer der Pioniere der Moderne in Europa, Asien und Lateinamerika bekannt. Geboren auf Kuba und mit chinesischen, spanischen sowie afrikanischen Wurzeln, war er ein Künstler, der stets aus den diversen Einflüssen seiner multikulturellen Herkunft schöpfte, um einen einzigartigen und vielschichtigen Stil zu entwickeln. Dieser wurde nicht nur von zeitgenössischen Weggefährten wie dem Künstler Pablo Picasso und dem Schriftsteller André Breton bewundert und gesammelt, sondern steht auch in enger Verbindung mit dem aufregenden politischen, sozialen und kulturellen Kontext des zwanzigsten Jahrhunderts und dem aufkommenden postkolonialen Zeitalter. So wurden Lams Werke erst kürzlich mit einer Retrospektive im Tate Modern in London gefeiert, die anschließend auch im Centre Pompidou und im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia in Madrid zu sehen war.


Wifredo Lam - Nouveau Nouveau Monde

Eröffnung: 9. Juni 2018 | 18-19 h
Einführung von Dominique de Villepin, Frankreichs Premierminister a.D.

Dauer: 10. Juni bis 30. September 2018

Galerie Gmurzynska
Talstrasse 37
8001 Zürich/CH



Wifredo Lam, Le Repos du modèle [Nu], 1938 | Bildquelle: Galerie Gmurzynska

E-Mail: mathias.rastorfer@gmurzynska.com
URL: http://www.gmurzynska.com

Eingetragener Kulturtermin v. 29.05.2018
0182

 



 
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