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Kurzmeldungen

Komische Oper Berlin und Barrie Kosky zur Festnahme von Kirill Serebrennikov


Das Ensemble der Komischen Oper Berlin ist bestürzt über die Festnahme von Kirill Serebrennikov.

Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky: "Kirill Serebrennikov haben wir durch zwei Inszenierungen bei uns an der Komischen Oper Berlin kennengelernt. Wir schätzen ihn als inspirierte, engagierte und unbestechliche Künstlerpersönlichkeit und als aufrichtigen Menschen. Seine Arbeit ist unabhängig, intelligent und setzt sich vielfach kritisch und hoch virtuos mit den bestehenden gesellschaftlichen und politischen Zuständen auseinander. Seine Arbeit findet vor Ort im Moskauer Gogol-Zentrum - einem der wenigen verbliebenen Orte freier Meinungsäußerung im heutigen Russland - großen Zulauf und Zustimmung und ist international hoch anerkannt. Kirills Verhaftung als bisheriger Höhepunkt einer Reihe von staatlich veranlassten Maßnahmen, die augenscheinlich gegen diese erfolgreiche künstlerische Arbeit gerichtet sind, ist skandalös. Offensichtlich wird hier versucht, eine der letzten verbliebenen kritischen Stimmen mundtot zu machen. Selbstverständlich planen wir weiterhin, die mit ihm gemeinsam verabredeten zukünftigen Projekte zu realisieren."


Kirill Serebrennikov (Bildquelle: Wikipedia)
E-mail: presse@komische-oper-berlin.de
Website: http://www.komische-oper-berlin.de

Andrea C. Röber - PM v. 23.08.2017
2592

Alan Gilbert ab 2019/20 neuer Chefdirigent des NDR  Elbphilharmonie Orchesters


Alan Gilbert wird im Sommer 2019 neuer Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Er tritt diese Position in der Spielzeit 2019/20 an und folgt dann Thomas Hengelbrock an der Spitze des Residenzorchesters der Elbphilharmonie nach. NDR  Intendant Lutz Marmor: „Alan Gilbert steht für höchste musikalische Qualität, gepaart mit großem Innovations- und Gestaltungswillen. Wir freuen uns über die Verpflichtung eines Dirigenten mit großem internationalem Renommee. Das NDR  Elbphilharmonie Orchester kennt und schätzt Alan Gilbert aus der früheren Zusammenarbeit. Alan Gilbert und Elbphilharmonie – das passt!“

[...]



E-mail: mrusek@segmenta.de
Website: http://www.ndr.de/orchester_chor/elbphilharmonieorchester/

Lilian Mrusek - PM v. 23.06.2017
2590

Wagners Der Ring des Nibelungen in historisch informierter Aufführungspraxis – Concerto Köln und Kent Nagano starten ein außergewöhnliches Projekt


Concerto Köln und der international renommierte Dirigent Kent Nagano widmen sich in ihrer neuesten Zusammenarbeit einem zukunftsweisenden Vorhaben: In Kooperation mit Wissenschaftlern der Universität sowie der Musikhochschule Köln widmen sie sich Richard Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen. Ihr Vorhaben soll dabei der internationalen Opernszene neue Impulse für historisch informierte Annäherungen an musiktheatrale Werke des 19. Jahrhunderts geben.

Zitat Jochen Schäfsmeier (Geschäftsführer Concerto Köln): „Es ist für Concerto Köln gleichermaßen Auszeichnung wie Ansporn, das Projekt rund um Wagners ‚Ring’ zusammen mit Kent Nagano angehen und einen wichtigen Beitrag zur historischen Aufführungspraxis der Musik des 19. Jahrhunderts leisten zu dürfen.“

Erstmals soll der gesamte Ring aus der Perspektive der Alte-Musik-Bewegung beleuchtet werden: Die Instrumental- und Gesangsstile sowie die Bühnenpraxis aus Wagners Zeit werden über mehrere Jahre untersucht und in ein historisch informiertes Aufführungskonzept gebracht.

Zitat Kent Nagano (Gesamtleitung): „Der historischen Aufführungspraxis ist es zu verdanken, dass es heute von zahlreichen Komponisten und ihren Werken ein anderes Verständnis als noch vor 30 oder 40 Jahren gibt. Dank der historisierenden Herangehensweise haben wir heute zudem ein anderes Wissen über Instrumentarium und Spielweisen, was uns wiederum die Möglichkeit gibt, mit geänderten Interpretationsansätzen unsere Musik darzubieten. Richard Wagners ‚Der Ring des Nibelungen’ ist wahrscheinlich eine der am meisten erforschten Kompositionen, gleichwohl eine systematische Annäherung an die Tetralogie aus historisch informiertem Blickwinkel noch nicht erfolgt ist. Umso wichtiger ist es, dass man eine solche Aufgabe angeht und nun auch im romantischen Repertoire Hörgewohnheiten in Frage stellt, die bisher unumstößlich schienen. Mit Concerto Köln verbinden mich zahlreiche Projekte und ich bin davon überzeugt, in dem Kölner Ensemble und mit der Kunststiftung NRW zwei kompetente Partner dafür gefunden zu haben, die wissenschaftlichen Grundlagen für eine historisch informierte Lesart von Richard Wagners ‚Ring’ zu liefern. Gemeinsam werden wir die Musik in Konzerten erklingen lassen!“

Die gleichzeitige wissenschaftliche wie künstlerische Arbeit an solch einem Mammutprojekt bedeutet dabei einen hohen Aufwand, dessen weiteres Ziel ein aufführungspraktischer Ratgeber für die Musik und das Opernwesen des 19. Jahrhunderts sein soll. Die Ergebnisse kommen ab der Spielzeit 2020/21 in der Interpretation von Concerto Köln und Kent Nagano zur Aufführung. Sämtliche Forschungsergebnisse sollen im Open Access veröffentlicht werden.

Zitat Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner (Kunststiftung NRW): „Für die Kunststiftung NRW ist die Förderung in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Schon seit einigen Jahren besitzt die Unterstützung der künstlerischen Forschung eine große Relevanz innerhalb der Förderaktivitäten der Stiftung – allerdings primär bezogen auf Theater, Tanz und Literatur. ‚Wagner-Lesarten’ hebt diese Förderperspektive nun in den Bereich der Musik und verbindet auf gleichsam idealtypische Weise Kunst und Forschung, indem es die komplexen Verhältnisse musiktheatraler Produktion bei Richard Wagner forschend erschließt und die Ergebnisse in künstlerische Praxis übersetzt.“

Bereits im Mai 2017 begannen die ersten Arbeiten. Der offizielle Startschuss für dieses Projekt fällt im September 2017 mit einem Symposium. Getragen wird es von der Kunststiftung NRW und den Freunden von Concerto Köln e. V. Weitere Unterstützer sind u. a. die Strecker-Stiftung und die MBL Akustikgeräte GmbH & Co. KG.



Bildquelle: wagner-lesarten.de
E-mail: mailing@ophelias-pr.com
Website: http://www.wagner-lesarten.de

Ulrike Wilckens - PM v. 21.06.2017
2589

SWR Classic geht mit eigenem Online-Portal an den Start


Das neue multimediale Internetportal SWRClassic.de bietet ab Montag, 12. September 2016 Musikerlebnisse rund um das Orchester und die Ensembles sowie die Festivals des Südwestrundfunks (SWR). Ein Herzstück des Portals sind die SWR Web Concerts – das neue Streaming-Angebot für Klassik, Neue Musik und Jazz.

SWR Classic richtet seinen digitalen Auftritt unter SWRClassic.de nun völlig neu aus. Unter dem Leitmotiv „Klangvielfalt erleben“ bietet das Portal Klassikfreunden neben Live-Konzerten und Videos-on-Demand auch aktuelle Informationen, Hintergrundbeiträge, spannende Geschichten sowie Künstlerporträts, Musikvermittlungsangebote und vieles mehr. Das erweiterte digitale Online-Angebot eröffnet noch mehr musikinteressierten Menschen den Zugang von der Klassik über die Avantgarde bis zum Jazz. Sowohl für Musikkenner als auch für Laien werden die Inhalte auf dem Webportal ansprechend und attraktiv angeboten. Gesicht des neuen Klassikportals ist Moderator Markus Brock, der unter anderem durch die Moderation der jährlichen Gala zur Vergabe des Emmerich-Smola-Förderpreises für das SWR Fernsehen bekannt ist...


E-mail: juliane.scherf@schoesslers.com
Website: http://SWRClassic.de

Juliane Scherf - PM v. 09.09.2016
2574

Die Carl Bechstein Stiftung beflügelt das Klavierspiel


In Berlins Schulen wird verstärkt Klavier gespielt. Denn die Carl Bechstein Stiftung hat im letzten Jahr allein 40 Klaviere in Schulen der Hauptstadt gestellt – und in diesen Tagen werden weitere ausgeliefert. Die Förderung des Klavierspiels ist Zweck der noch jungen Stiftung, die ihr Schulprojekt gerade auf ganz Deutschland ausweitet.

Wer bis vor kurzem Berliner Grundschulen besuchte und sich die dortigen Klaviere ansah, dem kamen schnell die Tränen: abgespielte, noch aus DDR-Zeiten im Osten, nicht weniger verstimmte Vorkriegsinstrumente im Westen der Stadt – Misstöne hier wie dort. Und Musiklehrer und Schulleiter stimmten zumeist einhellig das Klagelied an, dass ein neues Klavier für die Schule unerschwinglich sei.

In 40 Berliner Schulen werden mittlerweile harmonischere Töne angeschlagen: „Das durch die Carl Bechstein Stiftung zur Verfügung gestellte Klavier nutzen wir täglich mehrere Stunden im Klavierunterricht. Die Kinder waren und sind begeistert von diesem schönen neuen Instrument. Kollegen und Eltern fanden es mindestens genauso toll wie die Kinder“, berichtet beispielsweise die Musiklehrerin der Christoph-Földerich-Grundschule. Und ihre Kollegin aus der Adolf-Glaßbrenner-Schule erklärt: „Das Klavier stellt eine große Bereicherung für die Schüler dar, da sie auf einem hochwertigen Instrument spielen und üben können oder begleitet werden. Kurz: Wir möchten es nicht mehr missen!“ Auch Schüler und Lehrer der anderen 38 Schulen zeigen sich begeistert. In einigen Grundschulen konnte der Klavierunterricht ausgebaut werden, in anderen wurde er in Kooperation mit öffentlichen oder privaten Musikschulen neu begonnen. Ein Erfolgsmodell, das die Carl Bechstein Stiftung behutsam auch auf andere Städte ausweitet: Nach Potsdam und Hamm sind schon Klaviere geliefert worden, nun stehen auch Transporte nach Frankfurt, Nürnberg und Bautzen an.

Die Förderung des Klavierspiels ist Zweck der Carl Bechstein Stiftung. „Dabei ist uns die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen ein besonders wichtiges Anliegen“, sagt Karl Schulze, Stifter und Vorsitzender des Vorstands der Stiftung. „Möglichst vielen Kinder – auch aus sozialen Brennpunkten – wollen wir eine Möglichkeit eröffnen, das Klavierspielen zu erlernen“, ergänzt Berenice Küpper, Stifterin und selbst Pianistin: „Ein kreatives Hobby wie Klavierspielen ist eine Welt, in die man sich zurückziehen kann. Wenn man gelernt hat, in die Welt der Musik einzutauchen, erfährt man das Fließen von Energien, die unsere positiven Emotionen stärken. Dadurch können auch Kinder und Jugendliche neue Kräfte mobilisieren. Solch eine Welt bringt tiefe Befriedigung.“

Die Stiftung trägt den Namen des berühmten Klavierbauers Carl Bechstein, der sich nicht nur als Förderer von Komponisten und Pianisten zu seiner Zeit gesellschaftlich stark engagierte. Zu den Stiftern zählen die C. Bechstein Pianofortefabrik AG und die Kuthe GmbH – vertreten im Vorstand der Stiftung durch deren Geschäftsführer Stefan Freymuth. Die Kuthe GmbH ist wiederum Hauptaktionär der C. Bechstein Pianoforte-fabrik AG.

Die neue Stiftung hat ihren Sitz in Berlin. Sie will jedoch deutschlandweit, später auch international, tätig werden. Breiten- und Spitzenförderung ergänzen sich im Programm. So verleiht die Stiftung unter dem Stichpunkt „Begabtenförderung“ Preise und Stipendien bei verschiedenen Wettbewerben (bis hin zum Deutschen Musikwettbewerb).

Schwerpunkt der Begabtenförderung ist eine Kooperation mit dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. So vergab die Carl Bechstein Stiftung beim 51. Bundeswettbewerb 2014 jüngst in der Kategorie „Klavier solo“ vier Stipendien an die besten jungen Pianistinnen und Pianisten der Altersgruppe III: 130 Teilnehmer verzeichnete allein diese Wertung beim Bundeswettbewerb. Unter den zahlreichen Preisträgern wählte die Carl Bechstein Stiftung jene vier jungen Pianisten aus, die einstimmig von allen Juroren („und ohne jegliche Diskussion“, so der Jury-Vorsitzende) einen Ersten Preis mit der Höchstpunktzahl von 25. Punkten zugesprochen bekommen hatten. Yumeka Nakagawa (*2001) aus Meerbusch, Marie-Sophie Hauzel (*2000) aus München, Jens Scheuerbrandt (*2000) aus Breitnau und Ron Maxim Huang (*2001) aus Berlin heißen die Stipendiaten, die alle bereits an einer Musikhochschule unterrichtet werden.

Das gemeinsame Musizieren will der erste Carl Bechstein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche fördern, der in Kooperation mit der Kulturstiftung Schloss Britz vom 14. bis 16. November 2014 in Berlin-Neukölln stattfinden wird. Er ist ausgeschrieben für Klavierduos. Attraktive Preise und eine höchst kompetente Jury führen dazu, dass schon jetzt zahlreiche Anmeldungen aus dem gesamten Bundesgebiet vorliegen.

Neben diesen drei großen, langfristig angelegten Projekten stehen kleinere Einzelmaßnahmen, mit denen die Carl Bechstein Stiftung in Notfällen hilft: Ein Musikgymnasium in Bayern und eine Musikschule in Sachsen erhielten beispielsweise in 2013 zwei Klaviere beziehungsweise einen Flügel geschenkt, um die schlimmsten Schäden auszugleichen, die das Hochwasser in diesen Regionen hinterlassen hatte.

Fachkundig beraten werden die Stifter durch die Mitglieder des Kuratoriums, dessen Vorsitz Christian Höppner, Generalsekretär des deutschen Musikrates, übernommen hat. Stellvertretender Vorsitzender ist Wolfram Nieradzik, Mitglied der Geschäftsleitung der Funk Gruppe. Mit Theo Geißler engagiert sich der Herausgeber und Chefredakteur der nmz (neue musikzeitung) im Kuratorium, in das auch der Pianist und Klavierprofessor Lars Vogt seine vielfältigen Erfahrungen einbringt.

Wer die Arbeit der Stiftung unterstützen möchte, kann dies über Spenden oder Zustiftungen tun. Er kann sich darüber hinaus jedoch auch in den Carl Bechstein Freundeskreis einbringen. Der Freundeskreis ist kein eingetragener Verein, sondern eine offene Gruppe von Menschen, die gemeinsame Interessen haben und Werte teilen. „Auch in 100 Jahren sollen die Menschen noch die bedeutenden Werke etwa von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Chopin oder Liszt auf dem Klavier spielen“, wünscht sich der Stiftungs-Vorstand Stefan Freymuth. Die Carl Bechstein Stiftung wird dazu ihren Beitrag leisten.


E-mail: willmes@carl-bechstein-stiftung.de
Website: http://www.carl-bechstein-stiftung.de

Gregor Willmes - PM v. 23.09.2014
2451

 



 
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