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Eingetragene Kulturtermine (Kleinanzeigen)

Bremer Barockorchester mit #MovingSounds, einer 3D-Video-Show (in der Bremer Stadtkirche - am 8. und 9. Oktober 2022)

Alte Musik erfrischend neu erleben – das schätzt das Publikum an den Konzerten des Bremer Barockorchesters (BBO) seit nunmehr sieben Jahren. Für den diesjährigen Saison-Auftakt ihrer Reihe „Barock&Umzu“ indes haben sich die Alte-Musik-Expert*innen nochmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen: eine 3-D-Videoprojektion zu barocker Programmmusik.

Zu J. F. Rebels (1666–1747) Les Elements und Simphonie Nouvelle sowie Francesco Geminianis (1687–1762), La Foresta Incantata wird der Innenraum von Unser Lieben Frauen zum Themenkreis Natur, Elemente und Mensch illuminiert. Exklusiv für dieses Programm in Szene gesetzt von den Lichtkünstler*Innen der Bielefelder Agentur The Night Lab (TNL).

Das BBO spielt am 8. und 9. Oktober in großer Orchesterbesetzung unter Leitung von Néstor Fabián Cortés Garzón und François Fernandez, einem international gefragten Violinisten und Spezialisten für französische Musik aus Brüssel.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Bremer Stadtkirche erwartet ein einzigartiges, die Grenzen der Wahrnehmung erweiterndes Spektakel für die Sinne, das zu freier Assoziation beflügelt. Ein fulminanter Saison-Start mit einem optischen Paukenschlag.


Ort:
Kirche Unser Lieben Frauen Bremen
Kirchhof 27-29
28195 Bremen

Zeit:
Sa, 08.10. | 20 h
So, 09.10. | 19 h

Tickets:
über NordwestTICKET (bitte anklicken!)




Bildquelle: BBO

E-Mail: virginia@tutila.de
URL: https://bremer-barockorchester.de/

Eingetragener Kulturtermin v. 29.10.2022
0268

Tanz-Uraufführung Labyrinth von Ricardo de Paula mit der Gruppe Oito (im HAU2 Hebbel am Ufer - vom 14. bis 16. Oktober 2022)

Mutig-innovativer Bühnenmix: Immersive Raumanordnung, Tanzperformance, Schwerpunkt: Tanz, Text. Premiere-Thema:

LABYRINTH – Ein Tanz durchs Labyrinth des Lebens. Rassismus, Sexismus und andere Formen der Diskriminierung üben in unterschiedlicher Weise Gewalt auf betroffene Menschen aus. Labyrinth geht den Spuren dieser Gewalt nach und sucht mithilfe von Fantasie und Spiritualität nach Heilungs-Ritualen.

Labyrinth spürt all den unsichtbaren Mauern, gläsernen Decken und Steinen im Weg nach, mit denen manche Menschen konfrontiert sind und andere nicht, deckt sie auf und räumt sie aus dem Weg.

Grupo Oito lädt zu einem Tanz durch das Labyrinth des Lebens ein, das nicht für alle gleich ist, in dem aber alle nach gleichen Chancen streben und Heilung suchen.

Wer kennt das nicht? Eine abfällige Bemerkung im Vorbeigehen, ständige Polizeikontrollen, bestimmte Gegenden sind tabu, dafür die Angst vor körperlicher Gewalt immer präsent, Erlebnisse und Empfindungen werden vom Gegenüber nicht ernst genommen – und es stellt sich die Frage, hat das was mit mir zu tun, also mit dem was oder wer ich bin oder nicht bin?

Grupo Oito sucht tänzerisch Wege durch dieses soziale Labyrinth. Ausgehend vom eigenen Körper und verschiedenen Körperhaltungen untersucht die Gruppe deren Potenzial für neue Sichtweisen, Umdeutungen und Zugänge zur eigenen Kraft und Stärke. Das Publikum folgt diesem Weg durch einen Raum, in dem Bühne und Zuschauerraum ineinander fließen und in dem sich eine fantastische Welt mit unzähligen Möglichkeiten, Visionen, Helfern öffnet.


Team
Tänzer*innen / Performer*innen: Laura Alonso, Caroline Alves, Nasheeka Nedsreal, Ruben Nsue, Cintia Rangel, Natalie Riedelsheimer und Miro Wallner
Regie und Choreografie: Ricardo de Paula
Assistenz Choreografie: Mareike Jung
Dramaturgie: Katja von der Ropp
Bühne: Sarah Seini
Kostüme: Michelle Ferreira
Musik: Biano Lima
Tontechnik: Makoto Inoue
Licht: Raquel Rosildete
Produktion: MIFRUSH Production (Micaela Trigo & Urszula Heuwinkel)
Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer

Ort
HAU2 - Hebbel am Ufer
Hallesches Ufer 32
10963 Berlin

Termine
14.10. | 20:30 (Uraufführung)
15.10. | 20:30
16.10. | 17:00

Eintrittskarten
Telefon: 030 259004-27
Email: tickets@hebbel-am-ufer.de
Online: tickets.reservix.de



Foto: Tito Casal

E-Mail: fsh@pressebuehne.de
URL: http://grupooito.com/start/about/

Eingetragener Kulturtermin v. 13.09.2022 (2)
0267

Dvořáks Stabat Mater mit der Berliner Singakademie und dem Seouloratorio-서울오라토리오 (in der Philharmonie Berlin - am 16. Oktober 2022, 20 Uhr)

Ein Appell an die Menschlichkeit - nichts weniger ist jenes Stabat Mater: Die Gottesmutter sieht ihren gedemütigten, misshandelten Sohn am Kreuz sterben.

Kurz bevor Antonin Dvořák 1876 eine erste Fassung seines Stabat Mater für Klavier niederschrieb, war Tochter Josefa zwei Tage nach ihrer Geburt gestorben. Als er im August 1877 auch seine elf Monate alte Tochter Ružena und seinen dreijährigen Sohn Otakar verlor, nahm Dvořák die Arbeit am 'Stabat Mater' wieder auf, instrumentierte das Werk für großes Orchester und vollendete es am 13. November 1877.

Die Berliner Singakademie wird das Werk gemeinsam mit dem Seouloratorio-서울오라토리오 (Oratorienchor aus Seoul) – bei denen die Berliner Singakademie im Oktober 2019 zu Gast war – unter der Leitung seines Chefdirigenten Young-Chul Choi im Großen Saal der Berliner Philharmonie aufführen, begleitet vom Deutsches Kammerorchester Berlin.


Mitwirkende:
Shin Ji-hwa, Sopran
Amelie Bayer, Alt
Sung Young-gyu, Tenor
Egbert Junghanns, Bass
Berliner Singakademie
Seouloratorio-서울오라토리오
Deutsches Kammerorchester Berlin
Dirigent: Young-Chul Cho

Ort:
Philharmonie Berlin (Großer Saal)

Zeit:
So, 16.10.2022 | 20 h

Tickets:
Telelefon 030-47997474
oder über papagena Kartenvertrieb





E-Mail: buero@berliner-singakademie.de
URL: https://www.berliner-singakademie.de/

Eingetragener Kulturtermin v. 13.09.2022
0266

Stadt.Land.Klassik! - Beethoven & Schubert in Konzerten der NEUEN PHILHARMONIE (NP), Dirigent: Andreas Schulz (in Brandenburg und Berlin - April bis Oktober 2022)

Natürlich macht es Freude ein originelles, neues Orchester mit jungen, vielen internationalen Musiker/innen kennenzulernen und die spannende Lebensbiografie vom NP-Gründer Andreas Schulz zu entdecken! Die NEUE PHILHARMONIE (NP) ist ein sehr sympathisches, sehr innovatives, einmaliges Orchester mit mutigen Konzepten und Musik-Programmen: Klassik-Konzerte in Schulen, tolle, direkte Musik-Bildung für viele junge Menschen, die Klassik gut, schnell und früh entdecken, und viele Klassik-Konzerte in den Landregionen z.B. Brandenburg hilft vielen Landbewohner/innen ohne Großstadt-Reisestress. Klassik-Liebhaber/innen auf dem Land macht das sehr glücklich. Kulturevents in ländlichen Räumen sind sehr wertvoll. Aber NP musiziert auch gerne in großen Städten und bekannten Klassikorten. NP-Engagement: Klassik-Musik so vielen Menschen wie möglich (jungen und reifen) zugänglich zu machen. Und die Zusammenarbeit mit schon vielen, gut ausgebildeten Musiker/innen ergibt einen besonderen, sehr gefühlvollen und starken Klassiksound, sie musizieren sehr leidenschaftlich. Die 35-45 NP-Musiker/innen aus 13 Nationen sind vielfältig interessiert. Das NP-Repertoire geht von Barock bis Romantik und Moderne und sogar bis Carl Orffs Carmina Burana.


Das Orchester wurde 2016 vom deutsch-russischen Musikexperten, Dirigenten und Pianisten Andreas Schulz als festes, junges leidenschaftliches Orchesterensemble initiiert, und es spielt seit 2018 rund 170 Konzerte im Jahr. Schulz wurde 1982 in Alma-Ata (Kasachstan) geboren, er studierte Klavier an der Hochschue für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und legte 2009 sein Diplom mit Auszeichnung ab. Dirigierausbildung bei Georg Christoph Sandmann. Als Gründer, künstlerischer Leiter und Chefdirigent der NP tritt er regelmäßig bei verschiedenen Veranstaltungen und Festivals auf. Er dirigierte sein Ensemble bereits in der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, im Admiralspalast, im Sendesaal des Hessischen Rundfunks sowie im Wiesbadener Kurhaus. Schulz sagt: „Unser Orchester besteht aus jungen, professionellen Musizierenden aus dem Masterstudium kommend. Mit ihrer Leidenschaft für klassische Musik erweitern sie die Horizonte unseres Publikums. Wir verstehen uns als Orchester, aber auch als kulturelle Institution.“

*

Tournee-Programm:
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 2 B-Dur D 125
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55, Sinfonia Eroica

Tournee-Daten:
- Lübben Paul-Gerhardt-Gymnasium, 30.04.2022
- Berlin Siemens Villa, 13.05.2022
- Malchow Konzerthaus Werleburg, 12.06.2022
- Oranienburg Orangerie, 16.06.2022
- Lieberose, 18.06.2022
- Fürstenwalde, 30.06.2022
- Konzerthaus Berlin, 30.10.2022

Ticketpreise:
23 EUR (25 EUR an der Abendkasse)

Ticketerwerb unter u.g. URL.



Foto (C) Piet Truhlar

E-Mail: info@stadt-land-klassik.de
URL: https://www.stadt-land-klassik.de/

Eingetragener Kulturtermin v. 20.04.2022
0259

Mies und die unvollendete Moderne - ein Jahresprogramm-Engagement des Berliner Mies van der Rohe Hauses zum Wiederaufbau des Revolutionsdenkmals von 1926 (März bis November 2022)

Das Revolutionsdenkmal von Ludwig Mies van der Rohe auf dem Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde erinnerte an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. In der Denkmalkultur singulär, ist der künstlerische Entwurf ein Meisterwerk. Nach nur wenigen Jahren wurde das Backsteindenkmal bereits 1935 von den Nationalsozialisten zerstört. Die vielfältigen Fragestellungen, die sich aus dem Wunsch nach einem Wiederaufbau ergeben, sollen im Rahmen der Vortragsreihe kontrovers diskutiert werden; Fragestellungen zu Architektur und Ideologie, auch zu Mies‘ Rolle als Architekt in den ersten Jahren nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten bis zu seiner Emigration in die USA, sowie Fragestellungen zur technischen und ästhetischen, aber auch moralischen Machbarkeit eines Wiederaufbaus. Wiederzugewinnen wäre nicht nur ein Architekturdenkmal, sondern auch ein wichtiges Denkmal deutscher Demokratiegeschichte.

Schirmherr der Reihe ist Michael Grunst, Bezirksbürgermeister von Berlin-Lichtenberg. Vorträge und Diskussionen in den nächsten Veranstaltungen unter anderem auch mit Carsten Krohn, Dietrich Neumann, Bernd Nicolai, Jean-Louis Cohen, Niklas Maak, Aya Soika und Thomas Flierl.

Folgende Veranstaltungstermine mit kostenfreien Direktbesuchs-Möglichkeiten im Mies van der Rohe Haus (Oberseestr. 60, Berlin): 22. April, 13. Mai, 10. Juni, 2. Juli, 9. September, 14. Oktober und 11. November 2022, jeweils 18 bis 20 Uhr, jeweils 2 Vorträge und Publikums-Debatten. Alle Veranstaltungen werden live über den Youtube-Kanal des Mies van der Rohe Hauses gestreamt und bleiben anschließend dort abrufbar.


Mies van der Rohe Haus
Oberseestr. 60
13053 Berlin

Tel.: 030-97000618
Öffnungszeiten: Di - So | 11 - 17 h
(Besuche kostenfrei)

Auftaktveranstaltung am Freitag, den 11. März 2022, 18 - 20 Uhr
(Online-Veranstaltung, abrufbar auf Youtube)

Auf die zwei informativen 30-minütigen Vorträge am 11. März folgt dann eine moderierte Diskussion (19 - 20 Uhr) mit diesen beiden Referenten:

Vortrag 1, 18:00-18:30: Fritz Neumeyer (Architekt, international rennomierter MvdRohe-Kenner und langjähriger Professor für Architekturtheorie an der TU) – Thema: Verortung des Revolutionsdenkmals in Mies‘ Oeuvre.

Vortrag 2, 18:30-19:00: Thomas Lindenberger (Direktor Hannah-Ahrendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden) – Thema: Politisch-historischer Kontext des Denkmals in der Zeit seiner Entstehung.

Moderator: Ulf Meyer (Publizist, Architektur-Experte, Architekturkritiker)
Er moderiert, realisiert, betreut alle 8 Veranstaltungen in enger Zusammenarbeit und Absprache mit dem Rohe-Haus.




Revolutionsdenkmal mit Grabfeld 1926, Foto: Unbekannt/Copyr.: Bauhaus-Archiv Berlin

E-Mail: fsh@pressebuehne.de
URL: https://www.miesvanderrohehaus.de/

Eingetragener Kulturtermin v. 04.03.2022
0253

 



 
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