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Eingetragene Kulturtermine

Tatsuo Miyajima (in der Städtischen Galerie Wolfsburg - vom 18. 9. 2021 bis 12. 3. 2022)

Es ist eine kleine Sensation, wenn die Ausstellung von Tatsuo Miyajima eröffnet wird: Zum zweiten Mal überhaupt realisiert der bedeutendste Bildhauer und Installationskünstler Japans eine Wandzeichnung, die Innummerable Counts. Mit einem Filzstift werden Zahlen an die Wand gemalt, in zufälliger Anordnung von 9 bis 1 – ohne 0. Sie wird ersetzt durch ein Leerzeichen. „Das liegt daran, dass 0 'Tod' bedeutet. Der Tod ist für das Auge unsichtbar. Deshalb stelle ich die '0' immer leer dar, oder dunkel, damit man sie nicht sehen kann. Jede Zahl ist ein Symbol des Lebens ist. Mit anderen Worten: Diese unzähligen Zahlen sind eine Sammlung von unzähligen »Leben«. In dieser Ausstellung versuche ich, ein 'Mandala' des Lebens zu schaffen, indem ich sie überall auf die Wand verteile“.

Tatsuo Miyajima (*1957) ist vor allem durch seine Arbeiten mit digitalen Leuchtdioden (LED) bekannt geworden. Obwohl er mit verschiedensten Medien arbeitet, stehen im Zentrum immer Zahlen. Er beschäftigt sich mit Zeit und Raum, die er als ein sich zyklisch wiederholendes und dabei stetig veränderndes Kontinuum versteht. Die Zeit der realen Erfahrung existiert neben der Zeit der Erinnerung, des Traumes und der Zukunft. Miyajima übersetzt dies in die universalen Ziffern 1-9 und ordnet diese in verschiedenen Formationen an, wobei er die Null vermeidet. Damit gibt es keinen Stillstand sondern stetige Veränderung. Neben dieser Wandarbeit werden Druckgrafiken und Arbeiten auf Papier gezeigt – es ist die erste Ausstellung mit Arbeiten auf Papier von Tatsuo Miyajima in Deutschland.


Städtische Galerie Wolfsburg
Schlosstraße 8
38448 Wolfsburg

Tel.: +49.5361.28 10 12/ 17/ 21
Fax: +49.5361.28 10 25

Öffnungszeiten:
Di | 13 - 20 h
Mi - Do | 10 - 17 h
Fr | 14- 17 h
Sa | 13 - 18 h
So | 11 - 18 h



Tatsuo Miyajima, Hand-drawn Innumerable Counts 20180305 (Detail), 2018 | (C) Tatsuo Miyajima, Foto Michael Schultze, Courtesy Buchmann Galerie Berlin

E-Mail: staedtische.galerie@stadt-wolfsburg.de
URL: https://www.staedtische-galerie-wolfsburg.de/

Eingetragener Kulturtermin v. 26.07.2021
0236

Schlüssel des Lichts | Ausstellung illuminierter Lichtwerke von Kilian Saueressig (kunsthalle messmer, Riegel am Kaiserstuhl - 24. 7. bis 22. 8. 2021)

Schlüssel des Lichts heißt die Ausstellung des deutschen Künstlers Kilian Saueressig, die vom 24. Juli bis 22. August 2021 in der kunsthalle messmer gezeigt wird. Kuratiert von Manfred Möller, in der Reihe Edition Minerva, umfasst die Ausstellung rund 30 selbstilluminierte Werke, die vorwiegend als LichtWandSkulpturen mit LED-Beleuchtung konzipiert sind. In den Werken werden komplexe philosophische, religiöse, politische und/ oder wissenschaftliche Themen abstrahiert dargestellt.


Kilian Saueressig, der vor seiner Künstlerkarriere erfolgreich als Maschinenbauingenieur und Erfinder tätig war, kommentiert seine Ausstellung wie folgt: „Licht ist der Schlüssel zur Erkenntnis, der Schlüssel des Lebens. Ohne Licht gibt es kein Leben und ohne Licht kann man nicht sehen. Die Transformation des Lichts in Form von Reflektion, Absorption und Transmission lässt uns Bilder und Skulpturen betrachten. Das Licht wird in unseren Köpfen zu Bildern. Die Bilder werden zu Emotionen. Ideen werden zu Bildern. Es ist eine Transformation. Die Faszination der Umwandlung von Licht in Masse und von Masse in Licht. Das ist das universelle Prinzip, auf dem alles beruht.“


Sind Geist und Seele eine besondere Form des Lichts? Dieser Frage geht die Ausstellung Schlüssel des Lichts nach und fördert die Fantasie und Magie des Betrachters. Die selbstilluminierten Werke von Kilian Saueressig sind dabei vielschichtig aufgebaut. Sie sind mikroskopisch, als auch makroskopisch geformt, wobei die Farben mit den Formen kommunizieren. Die Werke besitzen in der Regel mindestens zwei Bildebenen, die, mehr oder weniger stark, voneinander für den Betrachter entkoppelt sind. Sobald die interne Lichtquelle der Kunstwerke eingeschaltet und in Farbe und Helligkeit variiert wird, entstehen immer neue Bildanmutungen. Die unterschiedlichen Bildmotive, in ihren jeweiligen Bildebenen, überlagern sich zusammen mit der Farbe der Hintergrundbeleuchtung zu einer Vielzahl an neuen Bildern. Besonders bei Nacht üben die Kunstwerke eine Faszination aus und färben zugleich den Raum, in dem sie sich befinden, in einen samtigen Farbton ein. Raum und Betrachter werden so in das Kunstwerk integriert.

[Weitere Infos unter u.g. URL.]


kunsthalle messmer
Großherzog-Leopold-Platz 1
79359 Riegel am Kaiserstuhl

Tel +49 (0) 7642 920 162 0

Öffnungszeiten:
Di – So | 10 - 17 h



Kilian Saueressig: Cherries, 2021 | (C) Kilian Saueressig

E-Mail: info@kunsthallemessmer.de
URL: https://www.kunsthallemessmer.de/category/vorschau/

Eingetragener Kulturtermin v. 23.06.2021
0235

There is always Champagne in the Fridge. La Tentation d’Exister von Anh Duong (in der Galerie Gmurzynska, Zürich - vom 9. Juni bis 30. September 2021)

Die Galerie Gmurzynska zeigt mit der Ausstellung There is always Champagne in the Fridge. La Tentation d’Exister gleich zwei Premieren: Anh Duongs erste Einzelausstellung im deutschsprachigen Europa und die erste Ausstellung bei der Galerie Gmurzynska.

Anh Duongs Porträts und Selbstporträts sind faszinierend, voyeuristisch, aufschlussreich und mysteriös, als ob sie etwas beobachten würden, das sich gerade entfalten wird. Der Betrachter sieht private Momente in intimen Räumen. Die Bilder erfassen eine bestimmte Stimmung oder Zeit im Leben des Künstlers, und dennoch müssen wir darüber nachdenken bzw. uns fragen, was dieser Moment oder dieses Kapitel bedeuten könnte. Die übertriebenen Augen fixieren unseren Blick und wir fühlen uns gefangen, durchbohrt, ausgesetzt, so nackt wie die Öle, die wir beobachten. Die Werke öffnen viele Türen und zeigen dabei aber noch mehr geschlossene auf, was sie umso verlockender und faszinierender macht.

Die Stillleben, die Duong auch als Selbstporträts bezeichnet, sprechen für eine Beziehung zum Selbst. Sie zeigen typische Objekte aus dem Umfeld einer Frau wie Schuhe, Parfums und Make-up, die das dekorative Umfeld einer modernen Frau darstellen und den Konsum, der sie umgibt, untermauern. Wie die Porträts sprechen diese Objekte von der Beziehung einer Frau zu ihrem Selbstbild. Wie wichtig ist dieses Umfeld, das sie so verführerisch dargestellt? Was auch immer sie über Frauen oder Identität im 21. Jahrhundert sagen mögen, Duongs rätselhafte Gemälde verführen und fangen den Betrachter immer wieder ein.

[...]

Weitere Infos - siehe unter u.g. URL.


Galerie Gmurzynska
Talstrasse 37
CH-8001 Zürich

T +41 44 2 26 70 70
F +41 44 2 26 70 90



Susan Sarandon, 2009, Oil on canvas | Courtesy of Galerie Gmurzynska © Anh Duong

E-Mail: mathias.rastorfer@gmurzynska.com
URL: http://www.gmurzynska.com/

Eingetragener Kulturtermin v. 28.05.2021
0234

 



 
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